Zum Inhalt springen

Fronleichnam in "Corona-Zeiten"

Was können wir tun, um auch in diesem Jahr Fronleichnam in gebührender Weise zu begehen? Die Antwort der Pfarrei Königstein war, dass man sich eben auf einen Altar beschränkt und dort Jesus in der Eucharistie anbetet, lobt und preist. Am Fronleichnamstag gegen Abend versammelte man sich schließlich um einen liebevoll hergerichteten Altar und freute sich auf diese Weise, Fronleichnam doch noch würdig feiern zu können.

 

Einkehrtag in Kürmreuth mit Schwester Clarissa 25.01.2020

Kürmreuth. (wfe) Mit Schwester Clarissa holten die katholischen Pfarreien von Königstein und Edelsfeld eine beeindruckende, kompetente und weltoffene Referentin nach Kürmreuth ins alte Schulhaus. Sie gehört zum noch jungen Orden der Apostolischen Schwestern vom heiligen Johannes, der seit Herbst 2014 im Haus Betanien in Velburg ansässig ist. Die Schwestern bereichern von dort aus die Seelsorge im Dekanat Habsberg durch ihre Angebote. „Gottvertrauen“ hatten die Organisatoren als Thema gewählt. Ihre Ausführungen leitete Schwester Clarissa ein mit „Gott hilft spätestens rechtzeitig“ – ein ungewöhnlicher Ausspruch, der nicht von ihr selbst stamme. Sie habe ihn als Aufkleber auf einem Auto entdeckt und länger darüber nachgedacht. Dabei sei ihr klar geworden, dass Gott schon oft in ihrem Leben „spätestens rechtzeitig“ geholfen habe. Wer Urvertrauen erlebt hat, könne auch auf Gott vertrauen: „Gottvertrauen heißt glauben, dass Gott über mein Leben wacht, dass er mich liebt und dass er es gut mit mir meint.“ Wie der Wanderer, der zwar sein Ziel kenne, aber nur ein kleines Stück seines Weges vor sich sieht, müsse dem Glaubenden bewusst sein, dass – egal was passiert – Gott sein Ziel sei. „Seien sie sich sicher“, so die Ordensfrau, „alle Wege, die Gott uns führt, sind gut für uns. Auch wenn jeder Weg anders sein wird.“ Der Mensch brauche ein Ziel, einen festen Anker. Gott verspreche den Menschen weder die totale Gerechtigkeit auf Erden noch ein Leben ohne Schwierigkeiten, und er verheiße nicht die Zukunft. Gott verspreche Liebe, seine immerwährende Gegenwart und einen Platz „im Hause meines Vaters“. Nie werde er mehr von uns verlangen, als was wir geben können. Den kurzweiligen Nachmittag unterbrach eine Kaffeepause, den der Königsteiner Frauenbund mit Kuchen und Herzhaftem bereicherte. Dabei bot sich gleich Gelegenheit zum Austausch untereinander und mit Schwester Clarissa. Zum Abschluss zeigte sie noch Bilder aus ihrer Zeit in Afrika. Sie hat für ihren Orden neun Jahre in Kamerun gewirkt und dort ein Kloster mit aufgebaut.

Vorstellungsgottesdienst der Kommunionkinder

Königstein(gut) Erstkommunionfeier ist zwar erst am dritten Mai, zwei Mädchen und sechs Buben, die an diesem Tag das erste Mal zum Tisch des Herrn gehen, haben sich der katholischen Pfarrgemeinde aber bereits im Gottesdienst zum Familiensonntag vorgestellt. Die Dritt-und Viertklässler, haben den Gottesdienst durch Fürbitten und ein besonderes Gebet zur Vorbereitung auf ihren Festtag mitgestaltet. Pfarrer Hans Zeltsperger betonte, dass jeder Getaufte zum Licht der Welt würde und sich dessen auch im Alltag und seiner Lebensführung bewusst sein sollte. Geweiht wurden durch den Priester auch die bunten Rosenkränze, die die Kinder im Mutterhaus St. Josef in Auerbach mit Schwester Theresa gebastelt hatten. Wer von den Gottesdienstbesuchern wollte, konnte eine Gebetspartnerschaft für ein Kommunionkind übernehmen.

Ehrung von Herrn Georg Kraus für 25-jähriges Mitsingen im Kirchenchor

Königstein(gut) Nach dem Festgottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag, den der katholische Kirchenchor St. Michael Königstein, mit Liedern der Messe „missa parochialis“ von Wolfram Menschick feierlich gestaltete, gab es noch eine Besonderheit. Georg Kraus– seit 25 Jahren Tenorsänger im Kirchenchor – konnte für seine langjährige Tätigkeit mit einer Urkunde ausgezeichnet werden. „Der Gottesdienst nimmt seine vornehmste Form an, wenn er feierlich mit Gesang gestaltet wird. Organisten, Chorleiter und Mitglieder der Kirchenchöre leisten dazu einen wesentlichen Beitrag und vollziehen somit einen wahrhaft liturgischen Dienst“. So lautet der Textauszug der Urkunde, den Pfarrer Hans Zeltsperger und Chorleiter Richard Pesold überreichten. Signiert wurde das Dokument vom Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und dem Domkapellmeister.

Sternsinger in St. Miichael Königstein ausgesandt - 28.12.2019

Königstein(gut) Pfarrer Hans Zeltsperger sandte am Fest der Heiligen Familie eine Gruppe Sternsinger stellvertretend für alle Kinder und Jugendlichen der Pfarrei Königstein zum bevorstehenden Dreikönigssingen aus. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Im Jahr 2020 steht das Thema Frieden am Beispiel des Libanon im Mittelpunkt. “Wer selbst gesegnet ist, kann den Segen auch weitergeben!“ so der Geistliche und entließ die Drei Könige und den Sternträger in die Orte des Pfarreigebietes. Am Neujahrstag sind die Sternsinger ab 13.00 Uhr in Kürmreuth und Hannesreuth unterwegs, in Eschenfelden am 5. Januar ab 9.30 Uhr und in Königstein am 05. und 06. Januar 2020. Die erbetenen Spenden gehen u.a. an die Partnerdiözese Poona und das Kindermissionswerk.

Krippenspiel am 24.12.2019 in St. Michael - Königstein

Königstein(gut) „Was ist nur heute in der Stadt Bethlehem los?“ Diese Frage stellten sich die Kinder, die am Weihnachtsabend in der Kindermette in der katholischen St. Michaels Kirche die Ereignisse rund um die Geburt Jesu nachspielten. Aufmerksam wie Kinder sind, beobachteten sie alles, was in der Stadt um sie herum geschah. So viele Leute suchten wegen der Volkszählung eine Unterkunft  - unter ihnen auch ein junges Paar, das bald ein Kind bekommen sollte. Die Kinder machten sich gemeinsam auf zu den Hirten, um für Maria und Josef vielleicht dort eine Unterkunft zu suchen, weil in der Stadt kein Platz für sie war. Da erschien Hirten und Kindern der strahlende Engel in der dunklen Nacht und verkündete die frohe Weihnachtsbotschaft von der Geburt des Erlösers in einer Krippe in einem Stall. Sie folgten dem leuchtenden Stern und fanden alles so, wie der Engel es gesagt hatte. Frohen Herzens legten die Besucher ihre Geschenke an der Krippe nieder und sangen gemeinsam mit der Kirchengemeinde „Stern über Bethlehem“ und „Ihr Kinderlein kommet“.

Festgottesdienst zum Dreifaltigkeitsfest 2019 auf dem Breitenstein

Breitenstein(gut)Nach dem überaus gelungenen Kirwaauftakt am Samstagabend, bei dem die „Hohlweglauerer“ einheizten und die Königsteiner Kirwaleut‘ die Tanzfläche einweihten, musste der Festgottesdienst zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit wegen der wackeligen Witterung ins Festzelt der Ossinger Trachtler verlegt werden. Nicht weniger festlich konnte hier die Pfarrgemeinde mit Pfarrer Hans Zeltsperger, dem gesamten Trachtenverein und zahlreichen Trachtenabordnungen Eucharistie feiern. „Der Mensch brauche die Gemeinschaft zum Austausch und zum glücklichen Leben“, so der Geistliche in seiner Ansprache. Auch Gott sei eine Gemeinschaft im Geheimnis der Dreifaltigkeit und wir Menschen wiederum sein Abbild. Das verbindende Band der Liebe könne alles zur Einheit führen, so die Worte des Priesters. Für die würdevolle musikalische Gestaltung sorgte der katholische Kirchenchor unter der Leitung von Richard Pesold mit der Haydn-Messe.

Faschingskaffeekränzchen des katholischen Frauenbundes Königstein

Zum reinsten Publikumsmagneten hat sich inzwischen das alljährliche Faschingskaffeekränzchen des katholischen Frauenbundes Königstein im Gasthof „Grüner Baum“ in Fichtenhof etabliert. Das siebenköpfige Faschingsteam freute sich über viele neue Gesichter im voll besetzten Saal. Bei mitreißenden Liedern kamen alle Maschkerer schnell in Schwung. Die aufwendig inszenierten Sketche und gespielten Witze strapazierten die Lachmuskeln der Zuschauer-/innen. Nach einer Vorlage von Toni Laurer konnten die Gäste ein Pärchen in den Flitterwochen belauschen. Bei der „Herz-Operation“ hatte der Patient nicht wirklich Vertrauen in seinen Arzt. Oberpfälzer „Fachbegriffe“ beim Schafkopfspiel wurden preußisch beäugt und beim „verrückten Rundfunkgerät“ kamen die Beiträge sämtlicher Sender durcheinander. Ein „Update“ erhielt der moderne Ehemann und beim „Kinobesuch“ war pantomimisches Können der Darsteller gefragt. Die ganze Faschingsgesellschaft kam zum Abschluss des überaus gelungenen Nachmittags bei der „Mitmach-Geschichte“ mit dem Titel „Die Flugzeugentführung“ zum Einsatz.

Sternsingeraussendung in Königstein

Am Fest der Heiligen Familie wurden in Königstein die Sternsinger ausgesandt. Pfarrer Hans Zeltsperger segnete eine Gruppe stellvertretend für alle Jugendlichen, die in den nächsten Tagen in Königstein und den umliegenden Dörfern den königlichen Segen in die Häuser tagen sollen. „Wer gesegnet wird, kann diesen Segen auch weitergeben“ , so der Geistliche. In diesem Jahr sammeln die Sternsinger für Hilfsprojekte die Kinder mit Behinderung z.B. in Peru unterstützen. Mit dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ kommen die Sternsinger in Kürmreuth und Hannesreuth am 01.01.2019, in Eschenfelden und Umgebung am 03.01.2019 und in Königstein am 05. und 06. Januar.

Krippenspiel der Kinder

Als am Heiligen Abend die Glocken zur Christmette läuteten und der imposante, deckenhohe Christbaum leuchtete, stellten 13 Kinder aus der katholischen Pfarrei Königstein die Geburtsgeschichte Jesu in einem Krippenspiel nach.  Der „Stern von Bethlehem“ erzählte mit den Stimmen von Annika Graml und Valentin Brunner aus seiner Sicht die Ereignisse in der Heiligen Nacht. Wie Maria und Josef in der dunklen Nacht eine Herberge suchten und der Stern ihnen leuchtete. Wie sein Glanz die Engel umstrahlte, die den Hirten auf dem Feld die frohe Botschaft von der Geburt des Erlösers überbrachten. Und er schließlich den drei Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe zeigte. Am Ende stimmten alle Anbetenden das Lied „ Ihr Kinderlein kommet“ an. Begleitet haben sich die Sänger selbst: Raphael Köller (Gitarre), Valentin Brunner (Flöte), Ben Paulus (Akkordeon), Tim Paulus (Cajon) und Manuela Köller (Querflöte). Pfarrer Hans Zeltsperger wies in seiner Ansprache anschaulich darauf hin, dass Gott in Jesus aus einen einzigen Grund als kleines Kind auf die Welt gekommen ist: Weil er die Menschen grenzenlos liebt. Und durch die Tatsache, dass Jesus in armen und einfachen Verhältnissen geboren wurde, jeder Zugang zu ihm hat. Der Kirchenchor, unter der Leitung von Richard Pesold, umrahmte den Mette mit modernen Liedern.

Adventliches Beisammensein in Kürmreuth

Kürmreuth(gut) Buchstäblich aus allen Nähten platzte das alte Schulhaus in Kürmreuth beim diesjährigen Pfarrfamiliennachmittag, zu dem die katholische Kirchengemeinde Königstein eingeladen hatte. Nach der Adventsandacht in der Laurentiuskirche fanden sich die Pfarrangehörigen im alten Schulhaus ein. Nachdem der Pfarrgemeinderat Kaffee und Kuchen serviert hatte, stand ein abwechslungsreiches Programm bevor. Herr Pfarrer Zeltsperger hatte mit seinen Grundschülern einen Spontanchor ins Leben gerufen, der vier Lieder zum Besten gab. Die jungen Sänger brachten allesamt ihre Eltern und Geschwister mit, so dass der Saal bis auf den letzten Platz besetzt war. Sanft erklangen die Saiten der Veeh-Harfen, die Marianne Koch und Monika Pesold zupften. Auch der Kirchenchor, mit Chorleiter Richard Pesold, ließ es sich nicht nehmen zwei Lieder beizusteuern. Beim Jahresrückblick der Vorsitzenden Sabine Guttenberger erinnerte man sich an zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen in der Pfarrgemeinde. Vom „Wolf an der Krippe“ handelte die Geschichte von Pfarrer Zeltsperger und Julian Müller wusste von den verschiedenen Weihnachtskerzen Interessantes zu berichten. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam Advents- und Weihnachtslieder, die Michaela Pirner (Gitarre) um Eva Pesold (Klarinette) gekonnt begleiteten.

Die Reliquie von Papst Pius X. für unsere Kirche Corpus-Christi in Eschenfelden

Im Beisein von Vertretern der Kirchenverwaltung und anderen Gläubigen aus Eschenfelden wurde am 22.11.2016 von Pfarrer Schornbaum und Pfarrer Zeltsperger eine kleine Reliquie des hl. Papstes Pius X. im Hochaltar der Kirche eingesenkt und wieder mit der Altarplatte verschlossen. Damit kamen die Beteiligten einem langjährigen Wunsch von Pfarrer Walter nach - dem früheren evangelischen Pfarrer von Eschenfelden - der sich schon lange um eine Reliquie für die Corpus-Christi-Kirche bemühte.

Folgender Brief von Pater Michael Riedl vom 09.11.2010 ist uns erhalten:
"Nach viel Überlegen und Suchen kann ich heute Ihren Wunsch erfüllen! Nachdem es eine Kirche ist, die dem Allerheiligsten Sakrament geweiht ist, ist wohl der hl. Papst Pius X., der eucharistische Papst, recht an Platz. Wünsche Ihnen bei Ihrem Bemühen Erfolg und Gottes Segen.“        
                                    P. Michael Riedl

Seit frühester Zeit ist es in der katholischen Kirche üblich, dass im Altar einer Kirche eine Heiligenreliquie eingesenkt wird. Dieser Brauch kommt aus den ersten Jahrhunderten der Kirche. Die Christen in der Stadt Rom versammelten sich immer am Todestag eines Märtyrers bei seinem Grab um dort die Heilige Messe zu feiern. Im Feiern des Herrenmahles wollte man gerade am Todestag eines Heiligen – und das ist sicherlich dessen „Geburtstag für den Himmel“ mit diesem in geistiger Weise verbunden bleiben. Es kommt auch zum Ausdruck, dass sich das Lob der Kirche hier auf Erden bei jeder Heiligen Messe mit dem Lob der Heiligen und Engel verbindet.

Als schließlich die Kirche im 4. Jahrhundert nicht mehr verfolgt wurde und man damit begann, Kirchen zu errichten, behielt man diesen Brauch bei, dass über den „Gebeinen eines Heiligen“ die Heilige Messe gefeiert wird: Man setzte in den Altar eine Reliquie ein. Dies wird noch heute so gehandhabt.

Papst Pius X. (*2.6.1835 - +20.8.1914) gilt als ein großer Reformpapst.  Er bemühte sich besonders, die eucharistische Frömmigkeit zu fördern – auch die frühe Erstkommunion wurde von ihm eingeführt. Er gilt als „Eucharistischer Papst“. Die Auswahl der Reliquie durch Pater Michael Riedl ist wohlbedacht und ich bin ihm und Pfarrer Walter für diese Wahl sehr dankbar .
Möge der heilige Papst Pius X. uns in der Liebe zur Eucharistie stärken und durch seine Fürsprache helfen, zur Einheit der Konfessionen – auch im Eucharistischen Mahl – zu finden.

Aufnahme von neuen Ministranten in unseren Gemeinden

Beim Familiengottesdienst am Sonntag der Weltmission betrachtete die katholische Kirchengemeinde in der St. Laurenzius Kirche in Kürmreuth das Land Äthiopien.Unter dem  Leitwort „Gott ist uns Zuflucht und Stärke“ stellt das katholische Hilfswerk missio seine Arbeit in dem armen Land vor. Die alte Kulturnation mit seinem urchristlichen Erbe ist das Ursprungsland des Kaffees. Deshalb brachten einige Kinder zur Gabenbereitung, neben Brot und Wein auch Kaffeebohnen, Weihrauch und ein Kreuz zum Altar. Zur Freude der Gläubigen konnten an Ende des Gottesdienstes vier neue Ministranten – zwei Mädchen und zwei Buben – in den Dienst am Altar aufgenommen werden.

Soli-Marsch 2018

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Pfarrgemeinde St. Michael einen Solidaritäts-Marsch. Bei herrlichem Wetter führte der Weg nach Eschenfelden. Die evangelische Kirchengemeinde stellte dankenswerter Weise ihr Gemeindehaus für ein abschließendes gemütliches Beisammensein zur Verfügung. Der Erlös dieser Aktion von 344,00 EUR kommt Pater Robert für seine Arbeit in Lateinamerika und Afrika zugute.

Dreifaltigkeitsfest auf dem Breitenstein

Aus langer Tradition fand auch in diesem Jahr wieder am Dreifaltigkeitssonntag die Trachtenwallfahrt zum Breitenstein statt. Bei bestem Wetter formierte sich an der katholischen St. Michaels Kirche in Königstein ein langer Zug. Allen voran die Neuhauser Blasmusik führten die Trachtenvereinsvorstände, Vertreter aus Politik und Ehrenmitglieder den Wallfahrtszug an. Zehn Vereinsfahnen aus der Marktgemeinde und Trachtenvereinen aus nah und fern überragten den Marsch hinauf zum Breitenstein. Am Fuße der romanischen Doppelkapelle zelebrierte Pfarrer Hans Zeltsperger den Festgottesdienst zum Hochfest der Heiligsten Dreifaltigkeit. Dieses Gottesgeheimnis stellte der Geistliche auch in den Mittelpunkt seiner Ansprache. „Gott Vater als Schöpfer der Erde, Jesus Christus, der Gott ein Gesicht gegeben und das Gebot der Nächstenliebe gestiftet hat und der Heilige Geist, der in die Welt gesandt ist um Gutes zu bewirken.“ Die Stubenmusik des Patenvereins Stamm Sulzbach-Rosenberg und der Männergesangsverein Edelweiß Kürmreuth umrahmten den Gottesdienst musikalisch.

1. Platz beim Ministranten-Fußballtunier des Dekanats

Auf dem Sportgelände des FC Trautmannshofen-Laabertal wurde auch in diesem Jahr wieder das Ministranten-Fußballturnier des Dekanates Habsberg ausgetragen. Fünf Mannschaften traten gegeneinander an. Mit Deinschwang auf dem fünften Platz, verwies Traunfeld die Fußballer von Seubersdorf auf Rang vier.  Das Team aus dem Pfarrverbund Neukirchen/Königstein holte sich gegen die Ausrichter Traumannshofen im Finale den Pokal. In der Gruppenphase waren die Mannschaften – bei denen immer mindestens ein Mädchen im Feld stehen musste – jeweils zweimal sieben Minuten auf dem Platz. Nach der Qualifizierung erfolgten die Final-Spiele mit zweimal zehn Minuten Spieldauer. Jede Mannschaft erhielt zur Erinnerung eine Medaille, eine Urkunde und die Sieger (Königstein/Neukirchen) einen Pokal. Auch der Torschützenkönig des Turniers – Benedikt Guttenberger (sechs Tore) – freute sich über Edelmetall.

Mit dem Segen von Dekan Elmar Spöttle und Prodekan Gerhard Ehrl sowie einem gemeinsamen „Vater unser“ klang die Veranstaltung aus. Bei der Versorgung durch die Pfarrgemeinde Trautmannshofen und die Unterstützung der Jugendstelle des Dekanats (BDKJ) blieben keine leiblichen Wünsche offen.

Sternsingeraktion 2018

„Die Sternsinger kommen!“ hieß es dieser Tage wieder in der Pfarrei St. Michael Königstein und den umliegenden Ortsteilen. Die Königsteiner Sternsinger machten sich am Freitag, 05.01.18, und Samstag, 06.01.18, mit 9 Kindern in drei Gruppen auf den Weg, um den Segen in die Häuser der Pfarrei zu bringen und um eine gute Gabe zur Linderung von Not und Elend zu erbitten.
Zuvor waren am 02.01.18 und am 03.01.18 die Sternsinger bereits in den Filialorten Kürmreuth und Eschenfelden mit umliegenden Ortschaften unterwegs. Trotz teils sehr widriger Witterung hielten die Sternsinger taper durch.
Die diesjährige Sternsingeraktion stand unter dem  Motto „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“. Ziele der Aktion sind z.B. Armut bekämpfen, Schulbesuch fördern und Ausbeutung in Familien bekämpfen. Vor allem Mädchen sind in Indien benachteiligt und haben keinen Zugang zu Bildung. Durch die finanzielle Hilfe der Sternsingeraktion können z.B. Schulen errichtet werden.
Ein herzliches „Vergelts Gott“  allen, die offene Türen für die Sternsinger hatten und vor allem auch den Mädchen und Buben für ihre Bereitschaft, die Aktion durchzuführen und damit Verantwortung für Kinder in Not zu übernehmen. Insgesamt haben die Sternsinger in diesem Jahr 3.353,38 € gesammelt.

Breitensteinkirchweih am Fest Dreifaltigkeit 2016

Bei herrlichem Wetter und zahlreicher Beteiligung der Vereine und Trachtenvereine der umliegenden Ortschaften formierte sich um 8.00 Uhr der Wallfahrerzug auf dem Kirchplatz vor der katholischen Kirche. Angeführt von der Neuhauser Blaskapelle zog man betend hinauf zur romanischen Breitensteinkapelle. Wie schon im letzten Jahr konnte der Festgottesdienst am Fuße der frisch renovierten Doppelkapelle gefeiert werden.In seiner Festpredigt ging Pfr. Zeltsperger zunächst auf das Geheimnis der Dreifaltigkeit ein, welches der Mensch letztendlich wohl erst im Himmel verstehen wird. Im Hinblick auf den christlichen Glauben in Europa mahnte er, die christlichen Werte nicht verfallen zu lassen und das Christentum nicht durch unsere Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit kraftlos und müde erscheinen zu lassen. Die vielen bei uns in Europa Asyl suchenden Muslime hätten ein Recht, unseren christlichen Glauben kennen zu lernen und deshalb müssen wir unser Christsein im Alltag sichtbar machen in Wort und Tat. Der Männergesangsverein Kürmreuth, begleitet von der Stubenmusi des Trachtenvereins Stamm Sulzbach-Rosenberg, umrahmte den Festgottesdienst mit der Waldlermesse.

Erstkommunionfeier in Königstein - 1. Mai 2016

Sieben Mädchen und acht Buben traten zum ersten Mal zum Tisch des Herrn. Nach den Wochen der Vorbereitung auf das Fest begrüßte Pfarrer Hans Zeltsperger die Kinder zu einem wichtigen Höhepunkt in ihrem christlichen Leben, zur Feier der Erstkommunion. Die Texte der Lesung vom müden und kraftlosen Elia und des Evangeliums vom Weinstock und den Rebzweigen wiesen die Kommunionkinder auf die Bedeutung der Eucharistiefeier hin. In seiner Festpredigt ging der Geistliche zunächst auf die Wegweiser, die jedes Kind im Vorfeld individuell gestaltet hatte, ein. Einheimische bräuchten keine Wegweiser in ihrer heimischen Umgebung. Fremde seien jedoch auf sie angewiesen um das Ziel ihrer Wanderung zu erreichen. So unterschiedlich die gestalteten Wegweiser der Kinder sind, so einzigartig sei jeder Mensch in Aussehen und Charakter. Doch unsere Wegweiser als Christen zeigen alle auf ein gemeinsames Ziel – Jesus. Unser Lebensziel ist der Himmel. Die Freundschaft zu Jesus, die die Kommunionkinder immer wieder im Gottesdienst in der Eucharistiefeier vertiefen sollen, wird sich einmal im Himmel vollenden. Auf der Lebenswanderung ist es wichtig eine gute Ausrüstung zu haben (den christlichen Glauben) und immer wieder Kraft zu tanken (im Gottesdienst und der Kommunionfeier), um so den Glaubensweg bis zum Ende gehen zu können. So wichtig wie für Elia die göttliche Speise und der Weinstock für die Rebe ist, so wichtig ist der Leib Christi für die Kinder, ja für alle Christen. "Nimm und iss, sonst ist der Weg für dich zu weit".

Der festliche Gottesdienst wurde von der Musikgruppe Ökurhythmics aus Königstein umrahmt. Eine Dankandacht am späten Nachmittag beendete den festlichen Tag.

Jahreshauptversammlung des Frauenbundes Königstein

Nach einem Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche begrüßte Vorstandsmitglied Johanna Gebhard den geistlichen Beirat Pfarrer Hans Zeltsperger, den dritten Bürgermeister Richard Pesold und die Mitglieder des katholischen Frauenbundes im Gasthof zur Post zur alljährlichen Mitgliederversammlung. Einen Jahresrückblick mit allen Terminen und Veranstaltungen hielt Brigitte Gössl. Neben Andachten zu verschiedenen Anlässen, nahm der Frauenbund an  Wallfahrtsgottesdiensten und überregionalen Veranstaltungen des KDFB teil. Es wurde aber auch gebastelt, gekocht, gewandert, Vorträge besucht und das SOS-Kinderdorf in Immenreuth besichtigt. Fester Bestandteil im Kalenderjahr sind die Teilnahme am Marktfest (Kasperltheater) und ein Stand auf dem Adventsmarkt der Marktgemeinde.  Über die Finanzen des Frauenbundes informierte Christa Grembler in ihrem Kassenbericht. Aufgrund der guten Erlöse aus den Aktionen konnten mehr als 1 500,- Euro an verschiedene Einrichtungen gespendet werden. Kassenprüferinnen Sieglinde Kraus und Angela Scheibeck bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung und die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Über die Arbeit der Mutter-Kind-Gruppe „Zwergerltreff“  berichtete, stellvertretend für die Leiterin Linda Hirsch, Susanne Lederer. Diese bestehe derzeit aus 11 Müttern und 12 Kindern. Neben einem bunten Aktionsprogramm fand auch ein „Krabbel-Gottesdienst“ statt. Lederer dankte dem Vorstandsteam für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit.

Dritter Bürgermeister Richard Pesold dankte für die Teilnahme und Mitgestaltung an kommunalen Veranstaltungen und wünschte weiterhin viel Freude bei der Arbeit. Geistlicher Beirat Pfarrer Hans Zeltsperger wies auf die Eucharistie als Mitte der kirchlichen Arbeit hin. Dies solle auch dem katholischen Frauenbund immer ein Anliegen sein. Für 25-jährige Mitgliedschaft im Frauenbund konnte Erika Pirner zahlreiche Ehrungen durchführen. Hannelore Stahlberg, Christine Pesold, Birgit Paulus, Christa Grembler, Johanna Gebhard, Gertraud Lindner, Lilo Pirner, Martina Pirner, Roswitha Wiesend und Rotraud Lettner halten dem Frauenbund schon ein Viertel Jahrhundert die Treue. Insgesamt kann der Frauenbund 64 Mitglieder verzeichnen. Besonders gedachte die Versammlung der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder Marianne Engelhardt und Theresia Zintl.

Solimarsch 2016 nach Fichtenhof

Eine kleine aber feine Gruppe machte sich am Sonntag auf zum Solidaritätsmarsch von Königstein nach Fichtenhof. Die katholische Pfarrgemeinde St. Michael Königstein hatte die Gemeindemitglieder, Vereine, Gruppierungen und die evangelische Kirchengemeinde dazu eingeladen. Solidarität geht: „Wandern und dabei Gutes tun“, war wieder das Motto. Jeder Läufer suchte sich einen Sponsor für die zurückzulegende Strecke von 5 km oder sponserte sich selbst mit mindestens 5 €. Der Erlös kommt Projekten von Pater Robert Havens LC in Lateinamerika zugute. Er bildet dort z.B. Katecheten aus, die die Priester in ihrer Arbeit unterstützen und die jungen Gemeinden betreuen. Trockenen Fußes im Gasthaus „Grüner Baum“ in Fichtenhof angekommen, stärkte sich die Gruppe mit Kaffee und Kuchen. Die Feuerwehr bescherte allzeit sicheres Geleit und für die Kinder sogar eine Gratisfahrt zurück nach Königstein.

Auf dem Weg zur Erstkommunion

15 Mädchen und Jungen aus der 3. und 4. Klasse bereiten sich seit Wochen auf die Erstkommunion in diesem Jahr vor. Bei einem Vorstellungsgottesdienst am Samstag, 20.2.2016 stellten Sie sich der Gemeinde vor. Dazu gestalteten Sie auch mit Ihren Eltern zwei Wegweiser. Für jedes Kind wurde ein ganz unterschiedlich gestaltetes Schild aufgehängt: Wir alle sind unterwegs auf unserem Weg des Glaubens, doch jeder kann und darf seinen ganz persönlichen Weg gehen. Denn so unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich die Weg hin zu Gott.

Wir wünschen den Erstkommunionkinder viel Freude bei der Vorbereitung auf den Empfang des Leibes Christi!

Erster Fastensonntagsgottesdienst mit den Veeh-Harfen

Königstein (gut) Mit Liedern aus der Sarchinger Messe (Komponist Willi Bohn, Oberammergau) gestaltete die Veeh-Harfen-Gruppe Königstein den Gottesdienst zum ersten Fastensonntag in der St. Michaelskirche. „Zur Freude der Menschen und zur Ehre Gottes“ bezeichnete Pfarrer Hans Zeltsperger das Spiel der Instrumentalistinnen. Anstelle seiner Predigt verlas der Geistliche das Hirtenwort des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke zur Fastenzeit. Darin rief dieser die Gläubigen zu einer neuen Ausrichtung ihrer christlichen Haltung auf. Er lud die Gottesdienstbesucher ein, in den Wochen der Fastenzeit bewusst das Wort Gottes zu hören, die Sakramente (Eucharistie und Buße) zu empfangen und Anbetung zu halten. Der Bischof führte in diesem Zusammenhang seine überwältigenden Erfahrungen und Erlebnisse in der Partnerdiözese Poona in Indien an.

Die Sehnsucht nach Frieden und Freude - Weihnachten 2015

Königstein (gut). Von der Sehnsucht nach Frieden sprach Pfarrer Hans Zeltsperger in seiner Ansprache in der Kindermette in der katholischen St. Michaelskirche in Königstein an Heiligabend. Was wünschen wir uns an Weihnachten? Neben Geschenken doch alle Frieden und Freude im Kreise unserer Lieben. Die Geschichte von der Geburt Jesu bestätigt diesen Wunsch – Jesus der Friedensfürst ist da. Das Dunkel der Nacht ist vom Licht des Stalls erhellt. Wer sich Jesus in Glauben und Vertrauen nähert, wird zum Boten des Friedens und der Freude für unsere Welt. Diese Aussage beleuchteten die Kinder einhellig in ihrem Krippenspiel, welches Walburga Graml und Manuela Köller in der letzten Wochen mit ihnen einstudiert haben: Kinder aus Bethlehem unterhielten sich über die Ereignisse vor über 2000 Jahren. Am Ende versammelten sich alle um das Fatschenkind in der Krippe und stimmten samt der Heiligen Familie und den Hirten ins „Ihr Kinderlein kommet“ ein. Begleitet wurden sie von Ben Paulus (Akkordeon), Anika Graml (Gitarre), Valentin Brunner (Flöte), Raphael (Gitarre) und Manuela Köller (Querflöte).

Pfarrwallfahrt der Pfarrei Königstein nach Waldsassen - 19.09.2015

Ins Bayerische Stiftland nach Waldsassen führte die Pfarrwallfahrt der katholischen Pfarrei St. Michael Königstein.Nach einem Gottesdienst in der berühmten, barocken Basilika wurden die Wallfahrer bei einer fachkundigen Kirchenführung über die Besonderheiten des Gotteshauses informiert. Obwohl die Renovierungsarbeiten noch bis 2017 andauern, beeindruckte der bereits fertiggestellte Altarraum samt Chorgestühl die Besucher. Die 1704 eingeweihte Klosterkirche ist von böhmischen, bayerischen und italienischen Künstlern geprägt, allen voran der Waldsassener Bildhauer Karl Stilp. Die Doppelturmfassade der Basilika mit der Zisterzienserinnenabtei krönt eindrucksvoll das Stadtbild von Waldsassen. Zehn Klosterschwestern bewohnen heute das 1133 von Mönchen nach dem Vorbild des heiligen Bernhard gegründete Kloster. Ihm schließt sich eine Mädchenrealschule und das Gästehaus St. Joseph an.Das Herzstück der Abtei bildet die 1726 entstandene Stiftsbibliothek mit derzeit circa 6000 Büchern – teilweise aus dem 15. Jahrhundert. Diese beinhalten unter anderem lateinische und deutsche Predigten ehemaliger Mönche. Wiederum der ortsansässige Schnitzer Karl Stilp schuf hier einzigartig zwölf lebensgroße Figuren, die die Hochregale stützen. In ihrem Aussehen stellen sie die Formen des menschlichenHochmutes dar.

Nach dem Mittagessen im Gästehaus St. Joseph folgte eine Stadtführung „auf den Spuren der Zisterzienser“ und eine Besichtigung des Geburtshauses und Grabes der stigmatisierten Therese von Konnersreuth, deren Seligsprechungsprozess läuft. Ein Besuch der Dreifaltigkeitskirche Kappl auf dem 628 m hohen Glasberg rundete den Nachmittag ab. Der 1711 fertiggestellte Rundbau mit drei Türmen ist eines der Wahrzeichen des Stiftlandes.


50jähriges Jubiläum der Pfarrkirche St. Michael/Königstein

Bei strahlendem Sommerwetter konnte die Katholische Kirchengemeinde Königstein ihr 50jähriges Kirchenjubiläum begehen. Als besonderer Ehrengast stand Bischof em. Walter Mixa dem Festgottesdienst vor. Neben Herrn Dekan Elmar Spöttler nahm auch Pfarrer Andreas Hanke, der selbst schon einmal als Seelsorger in Königstein gewirkt hat, am Gottesdienst teil. Die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine verliehen dem Fest eine besondere Note und Festlichkeit. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch den Kirchenchor von Königstein.

An diesem Tag feierte nicht nur die Michaelskirche ihr 50jähriges Jubiläum, sondern auf Frau Marga Brunner, die nun schon seit 50 Jahren den Dienst als Organistin in der Kirche mit ausübt. Ihr wurde eine Dankesurkunde von Bischof Gregor Hanke ausgehändigt.

Nach dem Festgottesdienst war die ganze Kirchengemeinde zu einem Stehempfang vor der Kirche eingeladen. Dabei konnten nicht nur an den Stellwänden Bilder und Zeitungsartikel vom Bau der Pfarrkirche bewundert werden, sondern auch Speisen und Getränke, welche vom Pfarrgemeinderat organisiert worden waren, zu sich genommen werden.

Dreifaltigkeitsfest auf dem Breitenstein

Königstein/Breitenstein(gut) Zum ersten Mal in seiner achtjährigen Dienstzeit hier konnte Pfarrer Hans Zeltsperger die zahlreichen Gläubigen am Sonntagmorgen bei bestem Wetter auf dem Kapellplatz auf dem Breitenstein begrüßen. All die Jahre zuvor musste der Gottesdienst wegen schlechter Witterung oder Baumaßnahmen im Festzelt des Heimat- und Volks- Trachtenvereins D´Ossinger Königstein stattfinden. Vor der außen bereits vollständig renovierten romanischen Doppelkapelle auf dem Breitenstein umrahmten die Trachtenkinder, die Vereinsfahne mit Abordnung, viele Trachtler und Gläubige aus nah und fern den Freialtar. In seiner Festpredigt zum Hochfest Dreifaltigkeit verglich der Geistliche den christlichen Glauben mit einem Rad. Die Mitte unseres Glaubens ist das Geheimnis der Dreifaltigkeit Gottes, alles andere entwickelt sich daraus. Gott ist einer in drei Personen. Das heißt: Gott ist Gemeinschaft und Liebe. Der Mensch, welcher nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist, findet die Fülle seiner Berufung und seines Menschseins in der Dreifaltigkeit: In der Gemeinschaft mit Gott und in der Liebe zu Gott. Anfanghaft in diesem Leben durch ein gläubiges Denken und Handeln und in Fülle im Himmel. Und das wird das große Glück des Himmels sein: Die Gemeinschaft mit Gott und die Wirklichkeit der unendlichen Liebe Gottes.

Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes übernahm der katholische Kirchenchor Königstein unter der Leitung von Richard Pesold.

Die Firmbewerber stellen sich vor:

Neue Ministranten für St. Michael

Im Rahmen des Familiengottesdienstes zum MISEREOR-Sonntag konnten in der Pfarrei St. Michael Königstein zwei neue Messdiener in die Schar der Ministranten aufgenommen werden. Zunächst begrüßte Pfarrer Hans Zeltsperger die angehenden Firmlinge, die diesen Familien-Gottesdienst  mitgestalteten. Das Thema der MISEREOR-Kinder-Fastenaktion stellte in diesem Jahr die Situation der Fischerfamilien auf den Philippinen vor. Die Gläubigen wurden anschaulich über die Projekte von MISEREOR und MidLand informiert: Durch unsere Spenden können z.B. Mangrovenbäume gepflanzt werden, die die Gewalt der Taifune brechen und Flutkatastrophen entgegen wirken sollen. Aber auch das Wort Gottes gibt den Menschen auf den Philippinen Kraft und Hoffnung für eine  gute Zukunft. Wegweisend für die zwei neuen Ministranten Samara Stamper und Korbinian Brunner soll in ihrem Dienst ebenfalls das Wort Gottes sein. Pfarrer Zeltsperger segnete die beiden neuen Messdiener nachdem sie ihre Bereitschaft zu diesem Dienst der Gemeinde bekundet hatten. (gut)

Faschingstreiben des Frauenbund Königstein

Königstein/Fichtenhof.(gut) Der katholische Frauenbund Königstein hatte seine Mitglieder und alle Faschingslustigen zum Faschings-Kaffeekränzchen in den Gasthof Zum Grünen Baum nach Fichtenhof eingeladen. Die zahlreichen Gäste erwartete ein buntes Programm aus Sketchen, Liedern, Gedichten sowie vorgetragenen und gespielten Witzen. Die originell verkleideten Schauspieler strapazierten die Lachmuskeln der Maschkerer. Den krönenden Abschluss bildete ein Mitmach-Theater, bei dem Zuschauerinnen kurzerhand auf die Bühne geholt wurden und als Darsteller agieren mussten.

Einkehrtag in Kürmreuth mit Pfarrer Georg Rabeneck

Königstein/Kürmreuth. (gut)
Zum Einkehrtag der katholischen Pfarreien Königstein und Edelsfeld konnte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Sabine Guttenberger neben zahlreichen Pfarrangehörigen auch Teilnehmer aus Neukirchen begrüßen. Im vollbesetzten alten Schulhaus referierte Pfarrer Georg Rabeneck aus Neukirchen über  Psalmen. Diese Gebetsform begleitet das Christen- und Judentum bereits seit über 3000 Jahren. In jeder Eucharistiefeier sind Psalmen – die der Priester spricht - ein fester Bestandteil. Auch wenn diese Gebetsform heute oft durch moderne Texte in den Hintergrund geraten ist, stellt sie doch eine Möglichkeit für den Beter dar, jegliche Art von Gefühls- und Gemütszuständen der entsprechenden Lebenssituationen vor Gott zu tragen, so der Geistliche. Der Nachmittag gestaltete sich sehr abwechslungsreich aus Vortrag, Gebet, Liedern und Diskussion, wobei für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Zum Abschluss zelebrierte der Gastreferent den Vorabendgottesdienst mit dem Ortspfarrer Hans Zeltsperger.


Krippenspiel am Heiligen Abend in St. Michael

Königstein. (gut) In der Kinderchristmette versammelte sich die Pfarrgemeinde St. Michael Königstein um ihr berühmtes Fatschenkind aus Wachs im Samtgewand mit Gold- und Perlen verziert in der schlichten Futterkrippe. Zwölf Kinder spielten einfühlsam die Geschichte der Herbergssuche, der Verkündigung der Hirten durch den Engel und die Geburt Christi im Stall. Musikalisch untermalten Manuela Köller (Querflöte), Valentin Brunner (Flöte), Annika Graml und Raphael  Köller (jeweils Gitarre) die Szenen. Pfarrer Hans Zeltsperger lenkte die Gläubigen in seiner Predigt zur Geburtskirche im heutigen Bethlehem. „Der Eingang ist niedrig, man muss sich klein machen um hinein zu kommen“, so der Geistliche. Ein silberner Stern in einer Grotte unter dem Altar kennzeichnet die Stelle der Geburt Jesu. Das dort immerfort brennende Licht von Bethlehem holt der Priester einmal im Jahr in die Pfarrkirche, wo es im „ewigen Licht“ weiterbrennt. Jesus solle demgemäß auch die Herzen der Menschen erhellen.Erfreulicherweise ist auch der Umzug der traditionellen Weihnachtskrippe in einen dafür angefertigtenSchaukasten abgeschlossen und kann dort fortan besichtigt werden.

Gottesdienstzeiten

Heilige Messen in der Pfarrei Königstein

Samstag 19.00 Uhr, Winter 18.00 Uhr; Sonntag 8.30 Uhr, 10.00 Uhr abwechselnd mit Edelsfeld und Filialen
gesamte Gottesdienstordnung